in den letzten Stunden haben wir uns mit Musik- und Videodateien befasst und sie entsprechend ihrer Endung in verschiedene Bereiche einsortiert.
So bekamen beispielsweise die Musikdateien (Endung .mp3) ihren Platz im entsprechenden Musikordner, während Filme in den Ordner Video im persönlichen Bereich einsortiert wurden; teilweise sogar in eigens erstellten Unterordnern.
Dabei kamen verschiedene Fragen auf: Was sind Codecs? Oder was heißt mpeg? Was hat es mit mp3 auf sich?
So habe ich mal Frau Google befragt und bekam folgende Antworten:
Codec
Bild und Ton lassen sich innerhalb des Containers mit verschiedenen Codecs komprimieren. Ein Codec wandelt mittels Algorithmen die großen Datenpakete digitaler Ton- oder Videodateien so um, dass sie platzsparender sind. Je nach verwendetem Codec kann die Qualität eines Videos in der Bild- und Tonqualität schwanken - und damit auch in der Dateigröße.
MPEG
ist eines der ältesten und gängigsten Videoformate. Es ist gleichzeitig ein Container und ein Codec. Das Kürzel steht für Motion Picture Expert Group, eine Expertengruppe, die sich schon in den 80er-Jahren mit der Standardisierung von Videokompression beschäftigt hat.
mp3
Mit einem Trick zu weniger Speicherplatz
Das mp3-Verfahren nutzt die Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmung geschickt aus. So gibt es in Audiosignalen immer für Menschen nicht-hörbare Signalanteile. Diese irrelevanten Anteile werden ungenauer, also mit weniger Bits, abgespeichert. Im Ergebnis werden die Dateien bis zu 10-mal kleiner und das alles fast ohne hörbaren Unterschied zum uncodierten Original. Diese bahnbrechende Kombination machte den weltweiten Siegeszug von mp3 möglich.