Bild: Alexandra Koch (Pixabay)

3. Übernahme von Benutzerkonten

Beim sogenannten “Account Takeover” nutzen Angreifer gestohlene oder schwache Zugangsdaten (schlechte Passwörter mit wenigen Stellen, keinen Zahlen und Ziffern), um sich in fremde Online-Konten einzuloggen, etwa auf sozialen Netzwerken, bei Online-Shops oder bei E-Mail-Diensten. Die Zugangsdaten stammen oft aus großen Datenlecks oder werden sogar manchmal durch Ausprobieren erraten, wenn Nutzer zu einfache Passwörter verwenden. Da auch hierbei keine Schadsoftware auf dem Gerät des Opfers installiert wird, hat auch in diesem Fall ein Virenscanner keine Chance, diesen Angriff zu bemerken. Um sich zu schützen, ist es entscheidend, starke, einzigartige Passwörter für jeden Online-Dienst zu verwenden oder nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten, sofern sie angeboten wird. Ein gutes Passwort besteht aus 12 Zeichen, besitzt große Buchstaben, kleine Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Und jedes Passwort darf nur für einen Zweck verwendet werden, also nicht an mehreren Stellen/Internetseiten genutzt werden. Passwortmanager können dabei helfen, die vielen komplizierten Passwörter zu verwalten.

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